Monat: August 2011

Polizei Bochum lässt Kindervergewaltiger mit Bewährungsstrafe davonkommen

Man mit KindIch habe es gestern in der Printausgabe der Frankfurter Rundschau gelesen und habe mich noch nicht beruhigt. Zum Glück habe ich den Artikel heute online gefunden, sodass ich ihn mit euch teilen kann.

Hier kurz die Fakten:

Ein Pädophiler vergeht sich – wohl über Monate – an mehreren Kindern eines privaten Kindergartens und droht den Kindern – mit „Drachen“ und dem Tod der Mutter, für den Fall das sie ihn verraten.

Als sich erst eines der Kinder, und dann nach und nach auch die anderen Kinder ihren Eltern anvertrauen, wird der Fall der dem Bochumer Fachkomissariat für Sexualdelikte (KK12) übergeben.

Der Täter erspart der Polizei lästige Ermittlungen, indem er sich in einem Fall der Vergewaltigung selbst anzeigt (und die anderen verharmlosend als „Distanzlosigkeiten“ bezeichnet).

Schlimm und man sollte meinen, schlimm genug. Aber jetzt fängt der Skandal erst richtig an.

Die Ermittlungen werden einem Polizisten zugeteilt, der erst seit kurzem beim sog. Fachkomissariat ist (und vorher in der Pressestelle der Polizei arbeitete).

Ein Hausdurchsuchung beim Täter wird über Wochen hinausgezögert, obwohl der Verdacht besteht, dass der Täter die Kinder auch mit seinem Handy fotografiert hat und obwohl mindestens eine weitere Personen ZUgang zur Wohnung hat. Als sie dann endlich stattfindet, wird natürlich nichts mehr gefunden.

Die (leider notwendige) Befragung der Kinder wird in dafür ungeeigneten Räumen, durch ungeeignetes Personal und unter Ausschluss der Eltern durchgeführt. Unter diesen einschüchternden Bedingungen wiederholt nur ein einziges (etwas älteres) Kind seine Beschuldigungen – alle anderen schweigen – widerrufen jedoch auch nicht. Übrigens: Auch das Kind, dessen Vergewaltigung der Täter längst zugegeben hat, schweigt.

Dem Verdacht, ein auch weiteres Mädchen, das durch einen Umzug nicht mehr im Kindergarten ist, sei vergewaltigt worden, wird gar erst nicht nachgegangen.

Auf einer „Informationsveranstaltung“ der Leiterin des KK12 erfahren die entsetzten Eltern, dass das Ermittlungsverfahren ihren Kindern schaden könnte und es wird ihnen geraten, die Anzeige zurückzuziehen. „Mehrere Eltern erinnern sich zudem an eine Aussage der KK12 Leiterin, wonach sie im bevorstehenden Prozess ohnehin ‚keine Chance‘ hätten,“ schreibt die FR.

In einem Gespräch sagt der leitende Bochumer Kriminaldirektor zu den Eltern über den Täter: „So ein schlechter Mensch scheint er ja nicht zu sein.“ – daran erinnern sich gegenüber der FR mehrere Eltern unabhängig voneinander. Im „Protokoll“ des Kriminaldirektors von dem Termin taucht diese Aussage natürlich nicht auf.

Die betroffen Kinder leiden heute noch an den Vergewaltigungen und gehen zur Therapie oder Beratungsstellen – eine Familie ist nach Spanien ausgewandert. Die Mutter sagt: „Hier ist er endlich wieder so, wie er mal war.“

Der Täter wird vermutlich heute zu einer Bewährungsstrafe verurteilt – wegen einem minderschweren Fall von Missbrauch. Die Bochumer Polizei hat eine Verurteilung wegen schwerem sexuellem Missbrauch in unzähligen Fällen erfolgreich verhindert. Er wird danach auf freien Fuss kommen und wohnt dann wieder nur 7 Geh-Minuten vom Kindergarten entfernt.

Das war nur eine kurze Zusammenfassung, bitte den FR Artikel in vollem Umfang dort nachlesen:
http://www.fr-online.de/panorama/du-sollst-nicht-luegen/-/1472782/9604818/-/index.html (mehr schlimme Details!).

Was man tun kann: Quelle: FR Dem Ermittlungsbeamten selbst ist wohl lediglich der Vorwurf der Inkompetenz zu machen. Er hätte den Fall ohne ausreichendes Fachwissen nicht annehmen dürfen.

Weitere Personen jedoch sind hier zu Komplizen des Täters geworden:

1.) Die Leiterin des KK12 dadurch, das sie einen nicht ausreichend vorbereiteten Ermittler auf den Fall angesetzt hat und dann zusätzlich dadurch, dass sie versucht hat, ihre Fehlentscheidung durch die Einschüchterung der Eltern zu vertuschen.

2.) Der leitenden Bochumer Kriminaldirektor, der aus persönlicher Sympathie mit dem Täter sowohl die Taten als auch die Ermittlungspannen verharmlost.

3.) Der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger (SPD), der die Polizei in Bochum weder mit geeigneten Räumlichkeiten (es gibt in Witten gar kein geeignetes Kindervernehmungszimmer), noch mit fachlich geeigneten Ermittlungsbeamten und Führungspersonal ausstattet. Aber sich intensiv mit politischen Scheingefechten für eine (nutzlose) Vorratsdatenspeicherung beschäftigt.

Alle drei sollten dringend zurücktreten, bevor sie noch mehr Schaden anrichten.

Bitte helft, diese Botschaft weiterzutragen. Schreibt an die Parteien, Zeitungen und Freunde und Verwandte in NRW. Blogt selbst dazu oder gebt diesen Link weiter! Das ist das einzige was wir für diese (und andere) Kinder tun können.

Das das Versagen von Polizei und Politik keineswegs ein Einzelfall ist, zeigen andere Berichte. Zum Beispiel:

„Die Täter reiben sich die Hände“
Vor einem Jahr machte die Frankfurter Rundschau den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule bundesweit bekannt. Jürgen Dehmers, so sein Pseudonym, war eines der Opfer. Er hoffte, endlich Genugtuung für sein Leid zu bekommen. Er hat sich getäuscht. Seine bittere Bilanz.
http://www.fr-online.de/panorama/-die-taeter-reiben–sich-die-haende-/-/1472782/7742072/-/index.html

Sachsen Sumpf: CDU-Schneider nennt Pädophilen-Opfer „unglaubwürdig“
Vor dem Untersuchungsausschuss des sächsichen Landtags hat ein Pädophilen-Opfer ausgesagt, das es sich bei zahlreichen Kunden des Kinderbordells „Jasmin“ um bekannte Leipziger Persöhnlichkeiten gehandelt habe.
http://direkteaktion.over-blog.de/article-30800629.html

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Was haben wir erreicht?

„Oh Schei*e, was haben wir wenig erreicht in den 30 Jahren !“

sagte Georg gestern im Gesichtsbuch


Widerspruch, euer Ehren!
Wir haben vielleicht nicht erreicht, was wir ereichen wollten, dennoch ist dieses Land ein anderes geworden. Wir sollten unser Erfolge nicht kleinreden! 

Wenn ich aus dem Deutschland 2011 zurückschaue auf das Deutschland z.B. 1980, sehe ich z.B. folgende Veränderungen: 
– Damals wurden Kriegsdienstzverweigerer noch durch die Mangel gedreht – heute gibt es nicht mal mehr ne Wehrpflicht. 
– Gegen den damalige Friedrich Zimmermann ist Innenminister Friedrich ne lahme Ente.
– Schwule & Lesben waren damals schlimmer als Terroristen
– Polizeigewalt war damals gesellschaftlich akzeptiert 
– breite Proteste wie gegen Stuttgart 21 waren undenkbar (und die „von der DDR bezahlten“ Berufsdemonstranten wurden von der Polizei einfach niedergeknüppelt. Nicht einmal, sondern jedes Mal)
– Das Hetzblatt hatte damals noch 5 Mio Auflage

Nur ein paar Beispiele. 

Was tatsächlich schlechter geworden ist, ist die ökonomische Situation – zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Wir haben eine kleine Gruppe von Reichen, die immer reicher werden. Wir haben eine Oberschicht, die ebenfalls zulegt (wenn auch deutlich geringer), wir habe ein Mittelschicht, die (verglichen mit anderen Europäischen Ländern auf hohem Niveau) leicht verliert und eine wachsende Unterschicht (ca. 1/3) , die sich immer schlechter gestellt und unmenschlich behandelt wird. Diese muss jedoch nicht unterdrückt werden, weil sie sich mit Drogen & TV selbst betäubt und eher gegen Ausländer losschlägt, als sich gegen die Regierung auflehnt.


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Über Gewalt

Gewalt ist ein Problem. Yes.
Ist Gewalt in unserem Herzen, ist es besser, Gewalt auszuüben, als sich den Mantel der Gewaltlosigkeit umzuhängen, um unsere Impotenz zu verhüllen. Gewalt ist immer der Impotenz vorzuziehen. Ein gewalttätiger Mensch kann noch gewaltlos werden, für den Impotenten besteht solche Hoffnung nicht.

MAHATMA GANDHI

 

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Kapitalistische Kommunikation

Wie unser Wirtschaftssystem unsere Kommunikation prägt:

A sagt zu B: „Ich finde die Idee schlecht“

1) Vom Wettbewerb geprägte Kommunikation:

B analysiert die Worte inhaltlich und registriert hier (zu Recht) Kritik. Kritik ist ein Angriff. Wenn B sich / die Idee jetzt nicht verteidigt, unterliegt er, verliert Ansehen, Prestige, Macht. Verteidigung lässt mehrere Strategien zu:

I) Inhaltliche Verteidigung: B erklärt, warum sein Plan der Beste ist und entkräftet alle Gegenargumente.

II) Inhaltlicher Gegenangriff: B erklärt warum die Position von A noch schlechter ist.

III) Entscheidungs-erzwingend: „So oder gar nicht“

IV)Meta-Angriff: B kritisiert die Kritik von A als schlecht begründet, kleinlich, peinlich, revisionistisch, reformistisch, …

V) Persönlicher Angriff: B greift die Person A an: Über ihre Ansichten, Erfahrungen, Alter, Geschlecht, sonstige Ansichten/Meinungen, beleidigend, ….

VI) Feinderklärung: B nimmt sich vor, A´s Ansichten bei nächster Gelegenheit auch zu kritisieren.

2) Solidarische Kommunikation:

B analysiert die Worte von A inhaltlich, intentional, emotional und Ergebnis-orientiert

Inhaltlich: „A äußert Kritik“

Intentional: Warum äußert B hier Kritik? Hat B einen anderen Plan? Oder will er auf Schwächen aufmerksam machen?

Emotional: Wie fühlt sich A gerade? Hat ihn vom Inhalt des Plans etwas berührt / verschreckt? Hat ihn etwas daran irritiert, wie ich den Plan dargestellt habe?

Ergebnis-orientiert: Wie weit würde A mir entgegen kommen, weit weit kann ich A entgegenkommen? Welche dritte Position gibt es, die uns beide zufrieden stellt.

Mögliche Antwort-Strategien:

I) Frage(n) um A besser zu verstehen

II) Schweigen: Um A zu weiteren Ausführungen zu veranlassen und/ oder Dritten die Gelegenheit zu geben, ebenfalls Stellung zu beziehen.

III) Re-Formulierung: Der Versuch, durch eine andere Darstellung / andere Worte, Zustimmungs-Hindernisse aus dem weg zu räumen.

IV) Abholend: A begründet, wie er zu seiner Einschätzung kommt und wie wichtig sie ihm ist.

V) Dialektik / Kompromis suchend: Ein Kompromiss-Angebot machen, auf Gemeinsamkeiten basierend Brücken bauen

VI) Re-Framing: Suche weiterer Alternativen

Vorraussetzung für solidarische Kommunikation ist allerdings, das ich mich nicht im Besitz der alleinigen Wahrheit glaube. Solidarische Komunikation funktioniert nur, wenn ich verschiedene Meinungen nicht nur aushalten kann, sondern tatsächlich davon ausgehe, das jemand anders auch Recht haben könnte und ich falsch liegen könnte.

Beobachtet mal, wie ihr und euer Umfeld wie ihr und euer Umfeld kommunizieren. Ihr werde feststellen, dass auch viele radikal Linke extrem Wettbewerbs-orientiert kommunizieren.

Ich habe beobachtet, das sich allein mit dem Versuch, solidarisch zu Kommunizieren, nicht nur bessere Ergebnisse erzielen lassen, sondern dass vor allem der Zusammenhalt einer Gruppe dramatisch und dauerhaft steigt.

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Christen & Gewalt

Wenn es diesen Jesus Christus gegeben hat und uns seine Worte & Taten halbwegs richtig überliefert (schließlich wurden sie erst viele, viele Jahre später aufgeschrieben und durch die Kirche anschließend auch noch massiv editiert) sind, denn hat er (so im Durchschnitt) schon ein ziemlich gutes Programm gehabt:

– Hilfe für die Ärmsten und Ausgestoßenen
– Verachtung für die Reichen
– Keine Bündnisse mit den Mächtigen
– Anti-Kommerz
– Vergebung und Neuanfang für die schlimmsten Übeltäter und Verbrecher
– Feindesliebe
– Gewaltlosigkeit

Das ist schon ziemlich cool. Und dann noch in seiner Zeit, als Pazifismus, Ghandi, Grüne und so noch überhaupt nicht en vouge waren und Diktaturen und marodierende Imperialistenheere angesagt waren.

Das ist jedenfalls das, was man in der Bibel liest. Wenn man sich jedoch heute die Christen – die sich immerhin nach ihm benennen – so ansieht, muss man feststellen, das es da vier Gruppen gibt:

– Eine ganz, ganz kleine Gruppe von Christen, die das sehr ernst nehmen und sich nach besten Kräften bemühen, so zu leben.
– Eine ganz, ganz große Gruppe von Christen, die das für schöne, anstrebenswerte Ideale aber halten, aber ansonsten gleichgültig-pragmatisch bis Raubtierhaft durchs Leben taumeln.
– Eine Gruppe von Berufs-Christen, die brav die Texte vorlesen, aber ansonsten alles vermeiden, was die ganz, ganz große Gruppe der Kirchensteuerzahler verärgern könnte und daran sehr gut verdienen.
– Eine scheinbar nicht kleine Gruppe von Menschen, denen völlig egal zu sein scheint, was ihre Religion sagt und mit brutalster Gewalt gegen andere Mensche vorgehen.

Dazu gehören die Menschen in Nord-Irland, die sich noch immer gegenseitig umbringen wollen, weil die jeweils anderen in der falschen Abteilung des gleichen Glaubens unterwegs sind.

Dazu gehört ein Andres Breivic, der in Norwegen über 70 Menschen tötet und sich als christlicher Kreuzritter sieht.

Dazu gehört auch der 24-jährige Chemiestudent, der nach Ermittlungen der Polizei in Madrid einen Giftgas-Anschlag auf Papstgegner geplante und in rechten christlichen Gruppen (weitgehend unwidersprochen) um Unterstützung für seine Pläne geworben hatte.

Das ist nicht überraschend, denn Fanatiker gibt es überall, wo Menschen sich einem Glauben (oder einer Ideologie) verschreiben. Dennoch muss man unbedingt betonen: Diese Menschen sind keinen Deut besser als als die Al-Quaida Anhänger. Sie sind Fanatiker, die Hass sähen und Tod bringen. Und die christliche Religion bringt solche Fanatiker genauso hervor wie der Islam oder andere Religionen. Sie kann für sich nicht in Anspruch nehmen, in irgend einer Form „besser“ zu sein.

Im Gegenteil: Wenn die Kirchenführer dazu schweigen (oder nur ganz, ganz leise was veröffentlichen), statt laut und vernehmlich und vor allem gegenüber den richtigen Leuten Stellung zu beziehen und Gewalt als nicht vereinbar mit ihrem Glauben brandmarken, dann machen sie sich mitschuldig. Denn die Gewalttäter berufen sich auf die Botschaften, die die Kirchen verbreiten.

Wo sind jetzt die christlichen Politiker, die nach islamistischen Terroranschlägen immer sofort die islamischen Geistlichen zur Distanzierung auffordern – oder gleich die Moscheen schließen wollen?

Und es geht noch schlimmer: Der Sprecher der spanischen Bischofskonferenz, Juan Antonio Martínez Camino, hat die gegen den Pabstbesuch in Spanien protestierenden Jugendlichen „Parasiten“ genannt – und keiner seiner Glaubensbrüder hat im widersprochen!!!!!!

Ich muss wohl nicht darstellen, was das übliche Vorgehen gegen Parasiten in Spanien ist, oder? Wer so redet, der schürt Hass, der emotionalisiert, der bereitet Gewalt vor, der mach sich mitschuldig.

Und das hat mit dem, was ich Eingangs zu diesem Jesus Christius sagte, nun überhaupt nichst mehr zu tun. Wie die „christliche“ Kirche.

 


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Die Kuh Yvonne

Kuh Yvonne auf der FluchtOffenbar hatte sie das Leben im Stall satt: Seit Ende Mai versteckt sich eine Kuh in den Wäldern bei Mühldorf. Nach einem anstrengenden Tiertransport war Yvonne entwischt und in den Wald bei Mühldorf gepflüchtet:

Kaum war sie auf die Weide gebracht, brach sie durch den 4000- bis 8000-Volt-Zaun und ward nicht mehr gesehen. „Das Tier ist in Panik geraten, nervlich war die Verladung zu anstrengend“, sagt Tierschützer Aufhauser.

Seither weicht sie geschickt allen Versuchen aus, sie wieder einzufangen. Sie verlässt den Wald nur bei Nacht und selbst ihr Lieblingsfutter, ihre Schwester, Morddrohungen ode rein Platz im Tier-Asyl haben sie nicht zurücklocken können.

Wir fordern: Lasst Yvonne die Freiheit!

Hier eine Linksammlung zu ihrem Freiheitskampf:

Aktuell: Wieder entwischt

http://www.sueddeutsche.de/bayern/suche-nach-einer-kuh-warten-auf-yvonne-1.1134342

Kuh „Yvonne“ auf der Abschussliste
http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/?em_cnt=185951

Entlaufene Kuh von Zangberg narrt weiterhin Jäger und Tierschützer
http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/187864_Entlaufene-Kuh-von-Zangberg-narrt-weiterhin-Jaeger-und-Tierschuetzer.html

http://tierrechte.blog.de/2011/08/03/flucht-verfolgten-yvonne-kuh-promi-status-11599183/

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.problem-kuh-yvonne-kuh-waltraud-soll-helfen.fce5d334-0a00-4d2f-9cc3-61d6dd64c7e7.html

http://www.br-online.de/aktuell/kuh-einfangaktion-yvonne-ID1312533978748.xml

http://www.youtube.com/watch?v=e9rmSO-JVFs

Eintrag in die Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Yvonne_%28Hausrind%29

Facebook Account
http://de-de.facebook.com/people/Yvonne-Kuh/100002767541224

Ihr Kampf für Freiheit hat inzwischen ansteckende Wirkung: Auch andere Kühe wollen jetzt frei sein!

http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/eine-norddeutsche-yvonne-kuh-im-maisfeld-verschollen.html


Siehe auch:
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Liebeserklärung mal anders

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