Monat: September 2011

Verschwörung 2.0

Wißt ihr übrigens, dass „inspire“ eigentlich von einer Abteilung das CIA herausgegeben wird? Derselben, die auch Al-Quaida erfunden hat und finanziert.
Während fast alle Verschwörungstheorien von einer verfeindeten Abteilung der NSA ausgedacht werden, die auch die Regierung des Iran unterstützt?
Und in beiden Abteilungen arbeiten heimlich Agenten des Mossad, die auch Bush und Obama an die Macht bebracht haben (aber das hat sich auch nur jemand ausgedacht. Die Freimaurer wahrscheinlich.)

Hintergrund:
Al-Qaida streitet mit Iran wegen 9/11: Wir sind die besseren US-Feinde!

http://www.sueddeutsche.de/politik/al-qaida-streitet-mit-iran-wegen-wir-sind-die-besseren-us-feinde-1.1152632


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Anonymous

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Trolle: Lauter Schrei nach Liebe?

Nach einer aktuellen Studie der Unversität Amherst (USA)* sind sogenannte Internet-Trolle 3,68mal Selbstmord-gefährdeter als andere Internet-Nutzer.
Trauerige Trolle
Dieses liege darin begründet, dass ein entsprechendes aggressives Verhalten oft dann entsteht, wenn eine Persönlichkeit mit starkem oder übersteigerten Selbstbewusstsein an einer depressiven Erkrankung leide. Die betroffenen Personen würden sich so verhalten, weil sie sich dadurch immer wieder quasi einen Energie-Schub verpassten , der das Versinken in Depressionen vermeide.

Diese Strategie sei jedoch lediglich ein Aufschub, letztlich aber keine Verhinderung. Die Betroffenen versänken früher oder später trotz allem in Depressionen und dann schiene vielen von ihnen (durchaus mit verursacht aufgrund der vielen Anfeindungen, die sie selbst provoziert haben) Selbstmord als letzter Ausweg.

Trolle weinen nieViele dieser „Trolle“ würden das Problem auch gar nicht erkennen, so die Forscher. Sie wären sich weder ihrer asozialen Rolle in den Internet-Foren bewusst, könnten sich oft an ihre eigenen Postings kurze Zeit später schon nicht mehr erinnern und würden schon gar nicht den zerstörerischen Mechanismus kennen, der sie zu diesem Verhalten treibt.

Darüber hinaus vermuten die Forscher auch noch einen hormonelle Einfluss, da das Phänomen fast ausschließlich bei männlichen Jugendlichen und (seltener) Männern auftritt, jedoch fast nie bei Frauen. 

Wie kann man so gefährdete Menschen identifizieren?

Man erkennt sie daran, dass sie nicht nur wiederholt provokante Beiträge in Internet-Foren aller Art publizieren, sondern zusätzlich in der folgenden Diskussion möglichst wenig auf inhaltliche Reaktionen eingehen, sondern bevorzugt auf persönliche Kritik reagieren – dann gehen sie unverzüglich zum Gegenangriff über. Auch wenn alle Argumente ausgetauscht sind, versuchen sie – bevorzugt durch Beschimpfungen und persönliche Angriffe – die Kontroverse am kochen zu halten und vermeiden alles, was zur Deeskalation einer Situation führen könnte.

Ein weiteres Merkmal ist, das sie in Diskussionsforen, Mailinglisten und Gruppen auch dann bleiben, wenn sie von allen anderen Mitgliedern abgelehnt und angefeindet werden. Während ein gesunder Mensch sich grundsätzlich nach Gleichgesinnten sehnt und diese meist aktiv sucht und in einer solchen Situation einfach anderswo weiterdiskutieren würde, lieben sie solche „Ich–allein-gegen-alle“ Situationen, da sie ihnen den maximalen Kick bieten.

Was können wir für sie tun?

Grundsätzlich sollte die Diskussion in öffentlichen Foren mit solchen Menschen vermieden werden. Auch auf die Richtigstellung völlig unsinniger Behauptungen und auf eine Reaktion auf Beleidigungen sollte man – aus Rücksicht auf diese armen kranken Menschen – vollständig verzichten. Denn – so die UMASS Forscher – je größer der Kick, desto schlimmer der Absturz und um so gefährlicher für die Betroffenen.

Aktiv helfen könne man ihnen am besten mit privaten Nachrichten, in denen man ihnen – über die inhaltlichen Differenzen hinweg – persönliche Sympathien, Freundschaft, persönliche Unterstützung und ähnliches zusichert und / oder andere freundliche Botschaften sendet. Nicht zu häufig, aber am besten in regemäßigen Abständen. Jeder Anklang von Ironie oder Mitleid solle dabei vermieden werden.

Freundliche allgemeine Nachfragen zum emotionalen Zustand / zur Gesundheit können ebenfalls gestellt werden (man möge aber beachten, dass sich die Betroffenen ihres Zustandes nicht bewusst seien und daher keine realistische Einschätzung als Antwort erwarten). Die Erwähnung von Selbstmord sei aber auf jeden Fall zu vermeiden, da dieses einen Gedanken daran im Unterbewusstsein verankern könne, der später zu eben dieser Aktion führt.

Man könne – soweit möglich – auch das persönliche Umfeld des Betroffenen über die Gefahr und die schwierige persönliche Situation des Betroffenen informieren. Dieses sei bei sozialen Netzen soweit möglich, wie der Betroffene diese Informationen preis gibt.

*Quelle: Aus der Print-Ausgabe des Rheinischen Merkur (Christ und Welt), bisher keinen Link zu einer Web-Seite mit Detail-Infos gefunden (über entsprechende Hinweise würde ich mich allerdings freuen).

Rosenheim: Ein leitender Polizeibeamter schlägt 15-jährigem die Zähne ein

Ein leitender Polizeibeamter habe den mit Handschellen gefesselten Buben am Kragen und an den Haaren gepackt und seinen Kopf gegen die Wand geschlagen. „Mindestens fünf Mal“, berichtet seine Mutter, die – mit anderen – zufällig Zeugin wurde.

Dass die Mutter und bis zu sechs weitere Zeugen sehen, wie die Polizei mit dem Schüler brutalst zusammenschlägt, ist reiner Zufall. Um 22 Uhr wollen sie sich mit dem Jungen treffen, um gemeinsam nach Hause zu gehen.

Dazu schreibt der Münchener Merkur:
„Kurz zuvor ist es in der Nähe zu einer Keilerei gekommen. Ein Mann (25) soll drei Minderjährige, darunter Hans K., angepöbelt haben. Der 15-Jährige, ein Leichtgewicht von 54 Kilo, hat wohl einen Schubser abbekommen, woraufhin ein Spezl von Hans K. dem 25-Jährigen einen Schlag ins Gesicht verpasst. Augenblicke später wird Hans K. von einem uniformierten Polizeibeamten überwältigt, auf den Boden gedrückt und mit Handschellen gefesselt. Der 25-Jährige erklärt angeblich, dass Hans K. gar nicht zugeschlagen hat – trotzdem führt der Polizist den 15-Jährigen ab. Es geht zur Wiesn-Wache.

Dort hinein sei ihr Sohn von dem Polizeibeamten mehr getreten als geführt worden, so die Mutter. Der 15-Jährige habe keinerlei Widerstand geleistet, jeden Tritt mit dem Knie nur ironisch mit einem „Danke“ quittiert. Und: Er sei zu diesem Zeitpunkt völlig unverletzt gewesen. Das hätten ihre sechs Verwandten und Bekannten sowie eine Handvoll Polizisten gesehen.“

Während die Mutter versucht, in die Wache zu kommen, seien die Schmerzensschreie ihres Sohnes bis draußen zu hören gewesen. Als es ihr endlich gelingt, muss sie mit ansehen, wie der Polizist in Uniform den Kopf des gefesselten Buben gegen die Wand schlägt.

„Ich hab geschrien, ein paar Sekunden später hat er endlich aufgehört“, sagt die Mutter. Sie fragt vergeblich nach dem Namen und der Dienstnummer des Beamten.

Obwohl er schwer verletzt ist, wird Hans K. weiter in Handschellen festgehalten. Der Grund: Beamtenbeleidigung. Erst um Mitternacht werden die Platzwunden an der Lippe im Rosenheimer Klinikum genäht. Ein Schneidezahn ist abgebrochen und steht schief, der Zahnarzt wird später feststellen, dass oben und unten mehrere Zähne locker sind. Eine Schiene soll retten, was noch zu retten ist.

Quelle und mehr: Münchener Merkur (Vorsicht! Schockierendes Bild! )
http://www.sueddeutsche.de/bayern/rosenheim-polizist-unter-pruegelverdacht-1.1148001
http://www.br-online.de/aktuell/rosenheim-polizei-gewalt-ID1316697374345.xml
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Mutter-klagt-an-Polizist-soll-ihren-Sohn-verpruegelt-haben-id16831106.html

P.S. Der leitende Polizist ist übrigens noch im Dienst.
P.P.S:: In einer früheren Version hatten wir die Ereignisse in München vermutet, da von den „Wiesn“ die Rede war. Wir hielten das fälschlicherweise für das Oktoberfest. Es scheint jedoch auch in Rosenheim ein solches Fest zu geben.

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Berlin-Wahl: Ungeöffnete Briefwahl-Stimmzettel im Müll gefunden

Wie der Tagesspiegel erfuhr, landeten Stimmzettel aus der Briefwahl in größerem Umfang einfach auf dem Müll und wurden bei der Auszählung nicht berücksichtigt.

Nach jetzigem Kenntnisstand wurden mindestens 379 Briefwahlumschläge, die beim Wahlamt im Rathaus Zehlendorf eingegangen waren, nicht ordnungsgemäß zur Zählstelle in der Fischerhüttenstraße gebracht, sondern landeten in der Mülltonne einer Wohnanlage an der Schöppinger Straße in Lichterfelde.

Während ausgerechnet die Presse beschwichtigend von einer „Wahlpanne“ redet, darf man getrost von versuchter oder erfolgreicher Wahlfälschung ausgehen – denn es ist weiter unklar, ob nicht noch mehr Stimmzettel fehlen.

Denn aufgrund der engen Wahlergebnisse in einigen Bezirken könnten fehlende Stimmen das Ergebnis verfälscht haben:

Das Foto zeigt einen möglichen Grund der zur Entsorgung der Stimmen führte.
Ist da doch recht knapp geworden. Bisherige Ergebnisse:

Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf 2

Wahlsieger: Joachim Luchterhand (CDU) – 33,2%, 6583 Stimmen
Rolf Wiegand (SPD) – 33,1%, 6573 Stimmen
Unterschied: 10 Stimmen

Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf 6
Wahlsieger bislang: Sven Kohlmeier (SPD) – 33,4%, 5109 Stimmen
Klaus-Jürgen Dahler (Linke) – 33,3% 5092 Stimmen
Unterschied: 16 Stimmen

Wahlkreis Lichtenberg 3
Wahlsieger bislang: Reimund Peter (SPD) – 36,0%, 5883 Stimmen
Marion Platta (Linke) – 35,8%, 5865 Stimmen)
Unterschied: 18 Stimmen

Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf 7
Wahlsieger bislang: Dr. Michael Garmer (CDU) – 33,4%, 7296 Stimmen
Christian Gaebler (SPD) – 33,3%, 7266 Stimmen
Unterschied: 30 Stimmen

Wahlkreis Reinickendorf 1
Wahlsieger bislang: Bettina König (SPD) – 33,7%, 4882 Stimmen
Burkhard Dregger (CDU) – 34%, 4936 Stimmen
Unterschied: 54 Stimmen

(Quelle)

Einer der Tagesspiegel-Leser kommentiert dann auch:

„Man sollte die Wahl wiederholen. Tatsächlich unter OSZE und UNO-Beobachtung, leider kein Witz.“

 


Siehe auch:

Die orange Gefahr

Aufruf zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18.9.2011

Analyse der U18 Wahlen in Berlin

sowie: 
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Piraten Frauen Sexisten Feministen FAQ

14 Kandidaten und eine Frau. Männer-Quote 93%. Dass hat gestern auf Twitter wieder zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen echten Frauen und ich-bin-Post-Gender-Theoretikern geführt.

LOL

Zeit für ein FAQ:

Sind die Piraten Sexisten?

Radio Eriwan: Das kommt drauf an. Nicht jeder der sich Pirat nennt, ist auch einer. Im Internet trollen sich viele Pseudo-Piraten, die massiv primitivsten Sexismus verbreiten. Trolle halt.

In den realen Treffen der Piraten, die ich erlebt habe, spielte Sexismus keine Rolle.

Von Landes- und Bundesparteitagen wurde mir durchaus von (geduldeten / unwidersprochenen) sexistischen Äußerungen und Handlungen berichtet, diese als typisch zu bezeichnen wäre aber massiv übertrieben. Jeder CDU oder SPD Parteitag ist in dieser Hinsicht deutlich schlimmer.

Sind die Piraten Post-Gender?

Quatsch mit Soße.

Die meisten sind sich ihres eigenen Geschlechter-Rollenverhaltens nicht mal bewusst. Wie kann man in einer patriarchalen Gesellschaft wie dieser post-gender werden, ohne hart daran zu arbeiten?

Unbenommen ist, dass 90% der Piraten (eigene Stichprobe) die Unterdrückung und systematische Benachteiligung von Frauen Scheiße finden. Das sie das Problem sehen und etwas daran ändern wollen. Das sie die Frauen nicht in die Küche schicken und natürlich Kindererziehung auch für eine Aufgabe des Mannes halten. Und Putzen für eine Aufgabe für Roboter.

Deshalb aber zu behaupten, sie seinen Post-Gender, ist so wie zu behaupten, jemand der industrielle Tierhaltung ablehnt, sei Vegetarier.

Warum sind bei den Piraten dann so wenig Frauen aktiv?

Weil die überwiegende Zahl der Piraten aus technischen Berufen kommt. Und dort (Achtung: Patriarchale Realität!) sind immer noch nur ein Bruchteil der Beschäftigten Frauen.

Und weil die Hauptthemen / Lösungen der Piraten einen technischen Hintergrund haben.

Hier bilden die Piraten eine gesellschaftliche Realität ab. Mehr erst mal nicht.

Habe ich als Frau bei den Piraten schlecht Chancen?

Nein.

Wenn es darum geht, Ämter und Posten zu erlangen, sogar recht sehr gute Chancen.

Vielleicht schlechter als bei den Grünen und den Linken (obwohl da aufgrund der größeren Zahl an aktiven Frauen die Konkurrenz zwischen den Frauen natürlich größer ist), aber besser als bei CDU, SPD und FDP.

Wenn es darum geht, sich in Diskussionen Gehör zu verschaffen:

Als Alpha-Frau nicht schlechter als jeder Alpha-Mann. Als normale Frau nicht schlechter als jeder normale Mann. Als Feministin: Kein Problem, solange du nicht Frauen-Themen ansprichst ;-). Sonst kommen die tumben Troll-Männer wie Orgs aus ihren finsteren Löchern gekrochen.

Aber: Politik ist an sich kein Ponyhof. Die Piraten tragen ihre Schlachten untereinander traditionell bevorzugt bei stürmischer See aus (auch wenn sich damit selber schaden). Bei den anderen Parteien läuft das ehr hintenrum – oder, um in der Terminologie zu bleiben: Da werden die gegnerischen Schiffe meist versenkt, wenn sie im Hafen liegen.

Also alles gut?

Nein.

14 zu 1 ist Scheiße. Das ist, als wenn man eine Seite des Piratenschiffs nicht mit Kanonen bestückt.

Bei den Männern unter 34 Jahren haben die Piraten 20% geholt. Bei den Frauen unter 34 dagegen nur 11% (das ist zwar nicht – wie Springers „Welt“ gestern schrieb – „nicht mal die Hälfte“ aber ein massives Ungleichgewicht).

Das kann euch zum Verhängnis werden.

Wie kriegen wir Piraten denn mehr Frauen? Woher Frauen nehmen, und nicht stehlen?

Dieses knifflige Problem muss ich euch überlassen. Das ihr die Frauenquote nicht mögt ist ja OK – es gibt auch aus der feministischen Ecke durchaus begründete Kritik daran.

Aber das darf keine Ausrede sein, um der Thema beiseite zu schieben. Findet andere Lösungen! Stehlen wäre übrigens ziemlich piratig, aber definitiv nicht Post-Gender ;-). Strengt euch an. Ihr wollt doch was verändern. 

Was ich nicht hören will: „Die Frauen sind schuld“.

Das wäre dann definitiv sexistisch.


Gewinnspiel:
Die Piraten, die diese Aufgabe erfolgreich lösen, könnten für ihren Landesverband einen Platz im jeweiligen Landtag gewinnen. Bei mehreren guten Lösungen entscheiden die  WählerInnen. Einsendeschluss ist die jeweils gültige Öffnung der Wahllokale. 

Disclaimer: Ich bin weder Pirat, noch Post-Gender, noch Feminist. Ich mach mir nur so meine Gedanken.

Siehe auch:

Die orange Gefahr

Aufruf zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18.9.2011

Analyse der U18 Wahlen in Berlin

sowie: 
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Die orange Gefahr

Die Piratenpartei hat heute bei der Wahl in Berlin ordentlich abgeräumt.

Sie haben aus allen Lagern gewonnen. Auch von den Grünen, die mit ihrem überwiegend inhaltsleeren, rein auf die Bürgermeisterkandidatin ausgerichteten Wahlkampf und der taktischen Option auf eine Grün-Schwarze Koalition nicht wenige ihrer WählerInnen verschreckt hat. Fast alle von ihnen sind zu den Piraten gewechselt.

Wählerwanderung Berlinwahl 2011 - Piraten

Piraten Grüne Sowas tut natürlich weh. Nicht nur beim Selbstbewusstsein, sondern auch bei den Jobs im Parlament und den Posten, die es drum herum zu vergeben gibt.

Einige Grüne Führungskräfte werden jetzt versucht sein, auf die Piraten zu schimpfen oder über sie her zu ziehen. Das wäre dumm. Denn die WählerInnen der Piratenpartei haben diese sehr bewußt gewählt: Weil sie mit den anderen Parteien unzufrieden sind.

Jede polemische, unsachliche, herablassende Aussage von den abgestraften Parteien wird die Identifikation mit den Piraten nur noch erhöhen und die Entfremdung weiter vorantreiben und vertiefen.

Gerade das streben nach Macht & Posten und die Arroganz der Macht, wenn sie denn erreicht ist, wird von diesen WählerInnen abgelehnt (siehe Kastanienallee).

Ich empfehle diese Sicht: Die Berlinwahl hat den Parteien diesseits der SPD unglaubliche 38% (in Ostberlin sogar 45%) gebracht. Die Verteilung auf Grüne, Linke und Piraten ist ein Auftrag, Veränderung herbeizuführen. Und zwar ökologisch, sozial und demokratisch. Wer Veränderung will, muss sich über diesen Auftrag freuen.

Das beste Mittel gegen die Piraten ist eine gute, transparente und faire Politik. Und zwar eine, die von den Menschen in der Stadt so empfunden wird (nicht nur von den Führungskräften von Linken und Grünen).

Und das gilt auch für die anderen Parteien. Denn wenn man sich die Wählerwanderung oben ansieht, muss man feststellen, das die Piraten von allen Parteien gewonnen haben – egal ob in der Regierung oder in der Opposition.

Übrigens: Bei den WählerInnen zwischen 18 und 35 Jahren haben die Piraten sogar 15% eingefahren.

Die Wählerwanderungsanalyse
Das vorläufige Endergebniss der Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2011

 

Siehe auch:

Aufruf zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 18.9.2011

Analyse der U18 Wahlen in Berlin

sowie: 
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