Alltäglicher Nazi-Terror in Potsdam

Polizei: Die rechtsextremistische Szene in Potsdam hat etwa 100 Mitglieder, von denen bis zu 35 gewaltorientiert sind. (1)

Eine unvollständige, subjetive Auflistung aller Nazi-Übergriffe in Potsdamm in letzter Zeit, von denen ich etwas mitbekommen habe. Nazischmierereien, illegale Hakenkreuz-Symbole und reine Propagana-Scheiße lass ich weg, so viel Zeit habe ich nicht, um die alle auch noch aufzuzählen. 

Auch nicht adäquat abgebildet werden können die täglichen Drohungn und die regelmäßigen Übergriffe, ständigen Beschimpfungen und Beleidigungen, die alle anders Aussehenden regelmäßig über sich ergehen lassen müssen.

Wenn sich jemand wundert, das er davon gar nix weiß: Ihr Bürgerlichen und Studis bekommt von all dem nichts mit, weil die Nazis als Looser nicht in euren Wohngebieten wohnen und ihren Hass – Feiglinge die sie sind – vor allem an Menschen auslassen, die sich nicht ausreichend wehren können. 

 
Regelmäßig: 
– Regelmäßig wurden und werden Gäste des „Black Fleck“ in der Zeppelinstraße 26 von Personen, meist aus Autos heraus, beleidigt, bedroht oder angegriffen.
– Regelmäßig wird eine Plastiktüte mit einem Pflasterstein an das Tor der Zeppelinstraße 25 gehangen. Unbekannte hinterließen bereits in den vergangenen Jahren Steine als Drohgebärde vor dem Wohnprojekt.

Einzelne Gewalttaten: 

 
Mitte Januar 2013 – Protesttransparente gegen den Verkauf der Heidesiedlung an Häusern in der Großbeerenstraße werden angezündet und brennen zum Teil vollständig ab. Die Transparente hingen direkt an der Fassade.
 
03.02.2013: Auf das »Archiv« wir dein Brandanschlag verübt: Ein angezündeter Papierberg vor der Eingangtür erlischt glücklicherweise von alleine, eine brennende Mülltonne an der Fassade wird von der Feuerwehr gelöscht. Ein Feuer hätte im Haus lebende Menschen töten können.
 
03.02.2013: Ein Mann beobachtet, wie er eine Fensterscheibe des »Kontext« in der Hermann-Elflein-Straße zerstört. Am Objekt wurden Neonazisticker verklebt. Möglicherweise hat hier der Zeuge eien Brandanschlag verhindert. 
 
14.03.2013 – Eine Person wird Opfer einer rassistisch motivierten Körperverletzung. Es kann ein Tatverdächtiger aus dem Nazi-Spektrum ermittelt werden. 
 
10.04.2013: In der alternativen Bar »Olga« schlagen Nazis die Frontscheibe ein. Ein Augenzeuge sieht sie dabei und alarmiert die Polizei. Diese findet einen mit Diesel befüllten Kanister im Café. Ein Feuer hätte im Haus lebende Menschen töten können. http://www.pnn.de/potsdam/741450/ 
 
21.04.2013 – Aus einem fahrenden Auto heraus schießen Unbekannte mit einer Paintball-Waffe auf Besucher_innen des „Black Fleck“, die sich vor dem Haus in der Zeppelinstraße aufhalten. Mehrere Anwesende werden getroffen, glücklicherweise aber nicht verletzt
 
29.04.2013 – Ein Mensch wird aus rassistischen Gründen von mehreren Personen angegriffen und geschlagen.
 
03.07.2013: Ein Mensch wird erst antisemitisch beleidigt und dann angegriffen und verletzt. 
 
03.08.2013: Fussballfans werden von Nazis mit Steinen beworfen. Eine Person trägt dabei eine Platzwunde am Kopf davon.
 
08.08.2013: Ein Flüchtling wird Opfer einer rassistisch motivierten Körperverletzung.
 
08.09.2013: Am frühen Morgen wird eine Person auf dem Weg zum S-Bahnhof Teltow unvermittelt von einem Mann angegriffen. Dem 19-Jährigen kommen zwei Männer entgegen. Als sie auf gleicher Höhe sind, wird er beschimpft. Einer der Beiden schlägt dem Betroffenen mit der Faust gegen den Kopf und geht weiter.
 
3.11.2013: Ein Mensch wird von 7 Nazis tätlich angegriffen, hinzukommende Passanten rufen die Polizei und können schlimmeres verhindern
 
17.03.2014: Unter rechtsradikalen Parolen udn Beleidigungen wird eien Obdachloser von 4 Personen zusammengeschlagen
 
24.06.2014: Einer Gruppe von Frauen wird von Nazis beleidigt, bedroht und mehrfach geschlagen und getreten.
 
02.08.2014: Vier Nazis zerstöten – nachdem sie bereits früher „White Power“-Parolen aus einem Auto heraus gebrüllt hatten – in den Morgenstunden mit schweren Steinen mehrere Scheiben von Häusern in der Zeppelinstraße 25 und 26. In den betroffenen Zimmern schliefen zu diesem Zeitpunkt mehrere Personen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nach den Steinwürfen flüchteten die vermummten Angreifer_innen. . Die Steine wurden vor dem Angriff offenbar gereinigt, um Spuren zu vernichten und stammen nicht aus der unmitelbaren Umgebung der Zeppelinstraße. Die vier angreifenden Personen waren sportlich und dunkel gekleidet.
 
23.08.2014: In der Nacht zum 23. August 2014 versuchten vier Personen, Scheiben der alternativen Kneipe „Olga“ in der Charlottenstraße 28 zu zerstören. Die Personen kamen mit bereits auffällig drohender Haltung in das Lokal und bestellten sich jeweils ein Getränk. Drei der Personen verließen die Olga, einer blieb und ging auf die Toilette. Als dieser zurückkehrte, griff er nach einem Stuhl und warf diesen von Innen gegen eine Scheiben der „Olga“. Im Anschluss vermummte er sich und rannte nach draußen – dort warteten bereits die übrigen Personen auf ihn und begrüßten ihn johlend. Gemeinsam zeigten sie Drohgebärden in Richtung der Kneipe bevor sie sich entfernten.
 
 

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